Das Straßenbauamt Neustrelitz wird im Zeitraum September bis Ende Oktober 2026 die Fahrbahn der B 109 zwischen der Ortsumfahrung Greifswald und Griebenow grundhaft erneuern. Die Bauarbeiten betreffen den rund 5,2 Kilometer langen Streckenabschnitt, ausgenommen ist der Kreuzungsbereich B 109/K 7.
Im Rahmen der Maßnahme werden unter anderem
- die Asphaltdeckschicht erneuert,
- die Bankette angepasst,
- neue Fahrbahnmarkierungen aufgebracht,
- Schutzplanken erneuert,
- Baumschutzmaßnahmen während der Bauzeit umgesetzt sowie
- die Bushaltestellen barrierefrei umgebaut.
Vollsperrung erforderlich
Für die Fräs- und Asphaltarbeiten ist eine Vollsperrung der B 109 für voraussichtlich rund sieben Wochen notwendig. Aufgrund der geltenden Arbeitsschutzvorschriften stehen die Fahrbahnbreiten für eine halbseitige Verkehrsführung nicht zur Verfügung.
Um die Belastungen für die Anwohnerinnen und Anwohner so gering wie möglich zu halten, wird ein Provisorium eingerichtet, sodass die Zufahrt zu den Grundstücken grundsätzlich möglich bleibt. Die unmittelbar betroffenen Anlieger werden rechtzeitig durch den ausführenden Baubetrieb per Postwurfsendung über die Erreichbarkeit ihrer Grundstücke informiert.
Rettungsdienste und Versorgung sichergestellt
Während der Bauzeit können Feuerwehr, Rettungsdienst und Pflegedienste den Baustellenbereich jederzeit passieren. Auch die Entsorgungsunternehmen wurden frühzeitig in die Planungen einbezogen, damit die Abfallentsorgung weiterhin gewährleistet werden kann.
Die Busunternehmen werden an der Bauanlaufberatung teilnehmen und anschließend eigenständig über notwendige Änderungen informieren. Dies betrifft insbesondere den Schülerverkehr, sodass Eltern und Schülerinnen und Schüler rechtzeitig über geänderte Fahrpläne oder Haltestellen informiert werden.
Warum ist die Sanierung notwendig?
Die Maßnahme erfolgt auf Grundlage von Feststellungen der Verkehrsunfallkommission. Diese hat festgestellt, dass die vorhandene Asphaltdeckschicht nicht mehr den heutigen technischen Anforderungen entspricht und daher erneuert werden muss.
Nach Abschluss der Bauarbeiten wird die derzeit geltende Geschwindigkeitsbeschränkung auf 70 km/h bei Nässeentfallen können. Gleichzeitig wird die Qualität und Verkehrssicherheit der Bundesstraße nachhaltig verbessert und für die kommenden Jahre gesichert.
Umleitung
Die Bauarbeiten werden in zwei Bauabschnitten durchgeführt. Während der Vollsperrung wird der überörtliche Verkehr großräumig über die Ortsumfahrung Greifswald sowie die L 261, B 194 und L 26 zurück zur B 109 umgeleitet. Über den genauen Bauablauf und den Zeitpunkt der einzelnen Bauabschnitte wird das Straßenbauamt rechtzeitig informieren.
Wir bitten alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer sowie die Anwohnerinnen und Anwohner bereits heute um Verständnis für die während der Bauzeit entstehenden Einschränkungen. Die Arbeiten dienen einer dauerhaften Verbesserung der Verkehrssicherheit und der Qualität dieser wichtigen Verkehrsverbindung.









